Erfahrungsberichte und Beiträge

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Patientenbericht - Spital Thun


«Aufgrund eines Unfalls muss ich am 8.2. mein Knie operieren lassen.
Am 5.2. wurde ich zum Anästhesiegespräch aufgeboten. Zuerst musste ich einen Fragebogen ausfüllen. Ob ich in England war ect. Dann teilte man mir mit, dass ich 4 Stationen absolvieren müsste. Gespräche bei Anästhesist, Pflege, Assistenzarzt und....."dann gibts noch den Corona Test"! Ich sagte sofort nein, sicher nicht! Meinem Gegenüber ist etwas das Gesicht entgleist und sie meinte, dann können sie mich nicht operieren! Ich habe sie auf die WHO Leitlinien vom 20.1. bezüglich Tests an asymptomatischen Patienten aufmerksam gemacht. Weder interessierte es sie noch ging sie darauf ein. Sie hätten ihre Weisungen.
Ich meinte dann, ich wäre allerhöchstens für einen Rachenabstrich bereit ( und nur weil ich die OP dringend brauche und nicht wusste, dass es nicht überall so gehandhabt wird). Sie drohte erneut, dass ich nicht operiert werde. Ich blieb standhaft. Am Ende knickte sie ein und gab sich mit Rachenabstrich zufrieden ( der zum Glück Stunden später negativ war)
Die sehr junge Frau, welche die Tests durchführte meinte zu mir, nachdem ich sagte wie unlogisch das sei, da ich ja wieder nach Hause gehe übers Wochenende, dass die, welche länger bleiben ( ich zum Glück nicht) nach 72 Std.erneut getestet würden!

Der Test hat sehr gekratzt und am Abend und nächsten Tag hatte ich Halsschmerzen und dort wo sie gestrichen hat war der Hals gerötet, als hätte ich Angina.
Ich habe mich irgendwie generell gefühlt als würde ich krank!
Am nächsten Tag ( heute) war es wieder besser.
Es ist unglaublich was da mit uns gemacht wird. Ausser mir hat sich in der Zeit wo ich dort war kein einziger gewehrt dagegen! «


Quelle: coronawhistle, Februar 2021